Matthias Hauer MdB und Cornelius Gerster im Paul-Löbe-Haus: Seit Mitte Dezember unterstützt der Masterstudent das Bundestagsbüro des Essener Abgeordneten.

Cornelius Gerster im Berliner Büro

Seit Mitte Dezember verstärkt Cornelius Gerster das Team um Matthias Hauer MdB in Berlin. Nach Stationen in verschiedenen Medienhäusern widmet er sich als studentischer Mitarbeiter fortan schwerpunktmäßig der Beantwortung von Bürgeranfragen und übernimmt Recherchetätigkeiten. „Bisher habe ich den politischen Betrieb vor allem als Beobachter von außen und aus wissenschaftlicher Perspektive kennengelernt“, sagt Cornelius Gerster, „umso mehr freue ich mich nun, Herrn Hauer bei der täglichen Arbeit unterstützen zu können.“ Abseits der Tätigkeit im Büro von Matthias Hauer beschäftigt sich der 25-Jährige in seinem Studium mit Konfliktforschung. „Die individuellen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger liegen mir besonders am Herzen. Über die Unterstützung von Cornelius Gerster in diesem Bereich freue ich mich deshalb sehr“, so Matthias Hauer.

Matthias Hauer MdB und Cornelius Gerster im Paul-Löbe-Haus: Seit Mitte Dezember unterstützt der Masterstudent das Bundestagsbüro des Essener Abgeordneten.

Hauer Reichstagskuppel

© Deutscher Bundestag, Stephan Erfurt

Mehr Investitionen in Kitas

In zweiter und dritter Lesung hat der Deutsche Bundestag am 14. Dezember das Gute-Kita-Gesetz beschlossen, mit dem vor allem die Qualität frühkindlicher Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten verbessert werden soll. Dazu gewährt der Bund den Ländern über Umsatzsteuerpunkte bis zum Jahr 2022 insgesamt 5,5 Mrd. Euro. Im Gute-Kita-Gesetz wird ein Katalog von Qualitätskriterien genannt. Darin enthalten sind etwa ein besserer Betreuungsschlüssel, die Gewinnung und Sicherung qualifizierter Erzieher oder die Ausweitung der Öffnungszeiten. Jedes Land analysiert die Lage der Kitas und entwickelt in eigener Verantwortung Handlungsfelder und Kriterien, wie die Qualität verbessert werden kann. Zudem ist vorgesehen, dass Elternbeiträge sozialverträglich gestaffelt werden. In den letzten zehn Jahren hatte der Bund bereits 11 Mrd. Euro in Kitas und ihren Betrieb investiert.

Hauer Reichstagskuppel

© Deutscher Bundestag, Stephan Erfurt

Im neuen Format der Befragung der Bundesregierung steht Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Parlament Rede und Antwort, hier am 6. Juni 2018. / © Deutscher Bundestag/ Achim Melde

Bundeskanzlerin Merkel antwortet im Plenum

Im Rahmen einer Regierungsbefragung im Bundestag am 12. Dezember hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel den Fragen der Abgeordneten gestellt. Diese bezogen sich weitgehend auf Europa und internationale Beziehungen. So stand die Frage nach einem ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der EU im Fokus der Diskussion. Trotz der Gefahr eines ungeordneten Brexits betonte die Bundeskanzlerin, dass sie Nachverhandlungen mit Großbritannien über die Austrittsvereinbarung mit der EU ablehne. Sie verdeutlichte, dass Deutschland weiterhin auf einen geordneten Austritt setze, und bestätigte, dass sich die Bundesregierung auch auf den Fall eines Austritts ohne Abkommen einstelle, um Härten für Bundesbürger und Unternehmen zu vermeiden. Weitere Fragen der Abgeordneten beschäftigten sich unter anderem mit dem Gipfeltreffen der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires, über das Merkel zu Beginn der 60-minütigen Befragung im Bundestag berichtet hatte. Das Format – in dem sich die Bundeskanzlerin der direkten Diskussion im Rahmen einer Regierungsbefragung im Parlament stellt – wurde in dieser Wahlperiode neu eingeführt.

Im neuen Format der Befragung der Bundesregierung steht Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Parlament Rede und Antwort, hier am 6. Juni 2018. / © Deutscher Bundestag/ Achim Melde

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