AG Ruhrgebiet zur Wahlreform

Am 4. April sind die CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Ruhrgebiet zu einem ihrer monatlichen Treffen zusammengekommen. Dabei stand vor allem das Thema Wahlrechtsreform im Mittelpunkt der Diskussion.

Erst einen Tag zuvor hatte ein Gremium unter Vorsitz von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) seine Arbeit zur Reform ergebnislos beendet. Die im Bundestag vertretenen Parteien hatten sich nicht auf einen Kompromiss verständigen können.

„Mehr Bürgernähe von Politikern schafft man sicherlich nicht durch noch größere Wahlkreise“, sagt Matthias Hauer zur Diskussion über die Größe des Parlaments. „Ein kleinerer Bundestag ist möglich – durch weniger Listenmandate, was schon die Zahlen (299 Wahlkreis-MdB zu 410 Listen-MdB) klar verdeutlichen.“

Besuchergruppe der B.M.V.-Schule am 03.04.19

B.M.V.-Schüler bei Matthias Hauer

Knapp 100 Schülerinnen und Schüler der B.M.V.-Schule haben am 3. April ihren Bundestagsabgeordneten in Berlin besucht. Die Neuntklässler tauschten sich mit Matthias Hauer MdB über viele aktuelle politische Themen aus. Dabei interessierten sich die Jugendlichen für das Thema Klimaschutz, aber auch für das Urheberrecht, die Ehe für alle und die Mittelstandsförderung. „Ich unterstütze es gerne, wenn sich junge Menschen für Politik interessieren“, betont Matthias Hauer. „Deshalb begrüße ich immer wieder gern Schülergruppen aus Essen in Berlin und diskutiere mit ihnen über meine Arbeit.“ Nach dem Gespräch mit Matthias Hauer erfuhren die Jugendlichen in einem Vortrag mehr über die Geschichte und Arbeitsweise des Deutschen Bundestages und konnten die Reichstagskuppel besuchen.

Besuchergruppe der B.M.V.-Schule am 03.04.19

Bundeskanzlerin Angela Merkel während einer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag zum Europäischen Rat am 21./22. März in Brüssel / © Bundesregierung, Sandra Steins

Diesel-Fahrverbote wirksam verhindern

Am 14. März hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes beschlossen. Die Gesetzesnovelle regelt, dass Fahrverbote nicht mehr erforderlich sind, wenn der Stickoxid-Ausstoß von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel nicht überschritten wird. Hintergrund dieser Regelung ist: Man kann davon ausgehen, dass in Fällen geringerer Grenzwertüberschreitungen von bis zu 50 µg/m³ andere Maßnahmen als Verkehrsverbote ausreichen, um den Grenzwert zu erreichen.

Die Gesetzesänderung schafft damit mehr Rechtssicherheit für die Stadt Essen: Im Jahr 2018 lag Essen mit Messwerten zwischen 40 und 50 µg/m³ nur knapp über dem Grenzwert. „Mit dem neuen Gesetz sorgen wir nun dafür, dass Fahrverbote unverhältnismäßig werden und in Essen damit vom Tisch sind“, betont Matthias Hauer MdB. Über die Einhaltung des Luftreinhalteplans hinaus setzt die Stadt Essen bereits jetzt zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität um.

Deutsch-französische parlamentarische Zusammenarbeit stärken
Über ein Abkommen zwischen den Parlamenten Deutschlands und Frankreichs, dem Deutschen Bundestag und der Assemblée Nationale, hat der Deutsche Bundestag am 20. März abgestimmt. Mit dem Parlamentsabkommen soll die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Legislative ausgebaut werden. 56 Jahre nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags und mit Bezug auf den im Januar von den Regierungen Deutschlands und Frankreichs unterzeichneten Aachener Vertrag werden die Parlamente so ihrer Verantwortung für die Freundschaft der beiden Staaten gerecht. Zu diesem Zweck wird eine eigene deutsch-französische Kammer aus jeweils 50 Abgeordneten gebildet, die mindestens zweimal jährlich zusammentritt. Eine breite Mehrheit der Abgeordneten aus Berlin und Paris stimmte für das Abkommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel während einer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag zum Europäischen Rat am 21./22. März in Brüssel / © Bundesregierung, Sandra Steins

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