• Holocaust-Überlebender Naftali Fürst beantwortet vor seinem Porträt in der Ausstellung die Fragen von Journalisten.

Angela Merkel besucht „Survivors“-Ausstellung

75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zeigt die Ausstellung „Survivors. Faces of Life after the Holocaust“ auf Zeche Zollverein derzeit die Bilder von 75 Holocaust-Überlebenden. Mit bewegenden Reden wurde sie am 21. Januar von Bernd Tönjes (RAG-Stiftung), Kai Diekmann (Deutscher Freundeskreis von Yad Vashem), Naftali Fürst (Holocaust-Überlebender, Bild links), Ministerpräsident Armin Laschet und Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. „Die Ausstellung wühlt auf und führt einmal mehr vor Augen, dass sich diese Vergangenheit niemals wiederholen darf“, sagt Matthias Hauer MdB, der an der bewegenden Eröffnung teilnahm. „Einen Besuch der Ausstellung kann ich sehr empfehlen“. In ihrer Rede betonte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel die beeindruckende Wirkung der Porträts und die Bedeutung der Ausstellung in Essen. „Die hier ausgestellten Porträts haben eine Intensität, die sehr nahegeht. Die Porträtierten schauen uns direkt in die Augen, und sie sprechen durch ihre Blicke direkt zu uns“, so Merkel. „Jedes Porträt ist eine Mahnung an uns, für die Menschlichkeit einzutreten, im Alltag nicht zu schweigen und wegzuschauen, wenn jemand angegriffen, gedemütigt und in seiner Würde verletzt wird.“

Hintergrund:

„Faces of Life after the Holocaust“

75 Jahre: 75 Porträts – Für die Anfertigung der Porträts für die Ausstellung „Survivors“ hat der international renommierte Fotograf Martin Schoeller 75 Holocaust-Überlebende in Israel besucht. Die Porträtierten gehören zu den letzten Augenzeugen der Befreiung von Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945. Noch bis zum 26. April 2020 sind die Arbeiten täglich von 11 bis 17 Uhr auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zu sehen. Begleitend zur Ausstellung spricht Fotograf Martin Schoeller am 26. Februar über seine Arbeit an „Survivors“. Am 31. März  berichtet dann Herbert Rubinstein in dem Vortrag „Das Gute wird gewinnen. Rückblick eines Zeitzeugen“ über das Überleben im Holocaust. Auf www.zollverein.de/kalender/survivors sind weitere Informationen zu der Ausstellung und den Veranstaltungen erhältlich.

  • Holocaust-Überlebender Naftali Fürst beantwortet vor seinem Porträt in der Ausstellung die Fragen von Journalisten.

Austausch bei Essener Neujahrsempfängen

Auch zu Beginn diesen Jahres nahm Matthias Hauer MdB an zahlreichen Neujahrsempfängen teil, um mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Ehrenamtlichen der örtlichen Vereine ins Gespräch zu kommen. So war der Essener Abgeordnete u.a. beim TUSEM Essen zu Gast, begrüßte mit den Bürgerschützen in Altendorf das neue Jahr, tauschte sich im Rahmen des Borbecker Stadtgespräches mit Engagierten vor Ort aus und besuchte den Empfang der Vereine Bredeney aktiv und Bredeney attraktiv. „Es war sehr schön, die vielen bekannten Gesichter im noch jungen Jahr 2020 in alter Frische wiederzusehen“, resümiert Matthias Hauer.

 

Festakt: „10 Jahre Kulturhauptstadt“

Gemeinsam mit hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Wirtschaft und Kultur hat Matthias Hauer MdB am 10. Januar den Festakt zu zehn Jahren Kulturhauptstadt und Ruhr Museum auf dem Essener UNESCO-Welterbe Zollverein besucht. In seiner Festansprache betonte Horst Köhler, Bundespräsident a.D., dass das Ruhrgebiet mit der Industrialisierung und der Globalisierung einer der Pioniere der Transformation sei und mit Kohle und Stahl den gewaltigsten Wohlstandsschub der Menschheitsgeschichte ermöglicht habe. Unter dem Motto „Zehn nach Zehn“ werden auf Zollverein noch bis zum 25. Januar gleich zwei Jubiläen gefeiert: Vor zehn Jahren wurden hier die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 eingeläutet und das Ruhr Museum durch den damals amtierenden Bundespräsidenten Köhler eröffnet.

 

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