17. April: Telefonische Bürgersprechstunde mit Matthias Hauer MdB

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen: Angst um die eigene Gesundheit, Kurzarbeit, Sorge um den Fortbestand des Unternehmens, Home Office, Isolation und die Kinder daheim – dabei entstehen viele Fragen.

Der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer MdB gibt am 17. April von 10 bis 15 Uhr telefonisch Auskunft zu den Corona-Hilfen, hört sich Ihre Sorgen an und nimmt Anregungen entgegen. „Gerade jetzt haben viele Bürgerinnen und Bürger drängende Fragen“, sagt er. „Auch wenn wir Abstand halten müssen, möchte ich weiterhin mit Ihnen in Kontakt bleiben und so gut wie es mir möglich ist Auskunft geben. Rufen Sie mich gern an!“

Aus organisatorischen Gründen wird um telefonische Anmeldung bis einen Tag im Voraus unter 0201 54546100 gebeten. Matthias Hauer ruft Sie dann am 17. April in der Sprechstunde an.

Telefonsprechstunde mit Matthias Hauer MdB:

Wann: 17. April von 10 bis 15 Uhr
Telefon: 0201 545 46100 (zur Terminvereinbarung)

Informationen zum Coronavirus

Von Zentralchina ausgehend treten derzeit weltweit Krankheitsfälle durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) auf. In Essen wurde der erste Coronavirus-Fall am 1. März bestätigt. Bereits zuvor hatte die Stadtverwaltung für die Essenerinnen und Essener ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist täglich (auch am Wochenende) von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0201-123-8888 erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort rund um das Thema Coronavirus informieren. Um insbesondere ältere Menschen ab dem 65. Lebensjahr, nicht-pflegebedürftige Personen über 70 Jahre, die sich zuhause selbst versorgen, chronisch Kranke, Immungeschwächte und alle mit Vorerkrankungen zu unterstützen, vermittelt die Stadt Essen außerdem Hilfsangebote. Diese werden unter anderem von der Ehrenamt Agentur Essen e.V. (Tel.: 0201-839149-0) organisiert. Auch der Evangelische Kirchenkreis Essen koordiniert die Vermittlung von Helferinnen und Helfern für Menschen aus Risikogruppen, Ansprechpartner ist Michael Druen (Tel.: 0201-2205-244). Seniorinnen und Senioren können sich außerdem über die Hotline des Pflegestützpunktes beim Amt für Soziales und Wohnen zu Hilfsangeboten und Fragen zu Gesundheit und Pflege beraten lassen (Tel.: 0201-88-50089).

Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Essen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die NRW-Landesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket erstellt. Daraufhin hat die Stadt Essen mehrere Allgemeinverfügungen für das Stadtgebiet Essen verfasst. Die aktuellste Allgemeinverfügung ist seit dem 19. März bis vorerst zum 19. April 2020 gültig. Ebenfalls hat die Landesregierung per Rechtsverordnung ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen erlassen. Dieses gilt seit dem 23. März und untersagt Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von grundsätzlich mehr als zwei Personen. Um die Regelungen aus der Rechtsverordnung konsequent umzusetzen, hat die Landesregierung am 24. März zudem einen Straf- und Bußgeldkatalog auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes erstellt. Der Katalog enthält eine Übersicht, welche Verstöße als Straftaten und welche als Ordnungswidrigkeiten zu ahnden sind. Alle Allgemeinverfügungen sowie Rechtsverordnungen stellt die Stadt Essen auf den Internetseiten des Gesundheitsamtes zur Verfügung. Dort erhalten Bürgerinnen und Bürger – unter www.essen.de/gesundheit/coronavirus_aktuell.de.html – auch umfangreiche und aktuelle Informationen  über die Entwicklungen rund um das Coronavirus in Essen.

 

Hilfsaktion der Jungen Union

Wer ältere und schwächere Menschen in der aktuellen Zeit unterstützen möchte, ist bei der #Einkaufshelden-Aktion der Jungen Union genau an der richtigen Adresse. Mit dieser Initiative möchte die Jugendorganisation Risikogruppen unterstützen, indem junge Menschen ohne Vorerkrankungen den Einkauf für Hilfesuchende übernehmen. Um mitmachen zu können, ist eine Registrierung unter www.die-einkaufshelfer.de notwendig. Anhand der Ortsangaben werden dann passende Verbindungen zwischen Helden und Hilfesuchenden ermittelt. Wer sich als Einkaufsheld angemeldet hat, erhält von der Jungen Union somit vermittelte Anfragen aus der Region per E-Mail. Um direkten Kontakt mit den Hilfesuchenden zu vermeiden und die Risikogruppen entsprechend zu schützen, wird individuell besprochen, wie die Übergabe von Einkaufszetteln oder Lebensmitteln sicher erfolgen kann.

Da nicht jeder Hilfesuchende intensiv das Internet nutzt, kann über die Seite aber auch ein Aushang ausgedruckt und vor Ort ausgehangen oder zum Beispiel in der Nachbarschaft verteilt werden. „Mit den #Einkaufshelden hat die Junge Union eine tolle Aktion auf die Beine gestellt“, betont Matthias Hauer MdB. „Ich hoffe, dass auch in Essen viele Einkaufshelden und Hilfesuchende zusammenfinden. Zusammenhalt ist gerade in diesen Tagen besonders wichtig!“ Aktuell haben sich bereits über zehntausend Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland als Einkaufshelden registriert.

 

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