Seit Beginn seiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter setzt sich Matthias Hauer für finanzschwache Städte im Ruhrgebiet ein – wie zum Beispiel hier bei seiner ersten Rede im Parlament. / © Deutscher Bundestag

Konjunkturpaket: Millionen vom Bund für Essen

Noch in diesem Jahr wird der Bund die Stadt Essen mit 113 Millionen Euro als Kompensation für Gewerbesteuerausfälle unterstützen. Dauerhaft entlastet wird die Kommune künftig mit jährlich etwa 60 Millionen Euro aus der weiteren Übernahme  der Kosten der Unterkunft durch den Bund und mehr Geld für städtische Investitionen. Das hat der Koalitionsausschuss Anfang Juni beschlossen.

„Dieses Ergebnis ist eine sehr gute Nachricht für Essen und andere finanzschwache Städte im Ruhrgebiet, die jetzt noch unter sehr hohen Sozialausgaben leiden,“ betont Matthias Hauer. Der Finanzpolitiker hatte sich über Jahre hinweg in Berlin für eine solche Entlastung eingesetzt. Die beschlossene Unterstützung ist vor allem auf den Einsatz der Unionsfraktion zurückzuführen: „Wir haben uns dafür stark gemacht, den Kommunen nicht nur durch eine einmalige Finanzspritze zu helfen, sondern dauerhaft und strukturell“, sagt Hauer.

Zudem garantiert die Übernahme der Corona-bedingten Ausfälle bei der Gewerbesteuer in Höhe von 11,8 Milliarden Euro, dass diese Ausfälle nicht zu neuen Kassenkrediten führen. Hinzu kommen milliardenschwere Investitionen u.a. in Kinderbetreuung, digitale Infrastruktur und den öffentlichen Gesundheitsdienst.

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Seit Beginn seiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter setzt sich Matthias Hauer für finanzschwache Städte im Ruhrgebiet ein – wie zum Beispiel hier bei seiner ersten Rede im Parlament. / © Deutscher Bundestag

Gemeinsam mit den beiden CDU-Ratsherren aus Holsterhausen hat sich Matthias Hauer mit Marktbetreiber Marc Daniels (2.v.r) ausgetauscht.

Nahversorgung in Holsterhausen

Lebensmittel-Versorgung in Corona-Zeiten: Gemeinsam mit den örtlichen Ratsherren Jörg Uhlenbruch (l.) und Andreas Kalipke (2.v.l.) hat Matthias Hauer MdB am 4. Juni den 1.800 Quadratmeter großen Markt „EDEKA Daniels“ in Holsterhausen besucht. Der Markt wurde im vergangenen Jahr in den Cranachhöfen eröffnet. Mit dem Betreiber, Marc Daniels, tauschten sich die CDU-Politiker über die aktuellen Herausforderungen im Lebensmittel-Einzelhandel, die Nahversorgung in Holsterhausen, die Umsetzung von Hygiene- und Abstandskonzepten sowie die Entwicklung der Cranachhöfe aus. „Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lebensmittelbranche – sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten außerordentliches geleistet, um die Nahversorgung auch in schweren Zeiten sicherzustellen“, betont Matthias Hauer.

Gemeinsam mit den beiden CDU-Ratsherren aus Holsterhausen hat sich Matthias Hauer mit Marktbetreiber Marc Daniels (2.v.r) ausgetauscht.

Was lange währt, wird gut: Bereits seit 2019 setzt sich Matthias Hauer für die Sanierung der Walcker-Orgel in Werden ein. Hier mit Baukirchmeister Bodo Besselmann (rechts) und Organist Dr. Matthias Geuting (an der Orgel). / © Matthias Hauer

Einsatz in Berlin hat sich gelohnt: Bund gibt 400.000 Euro für Sanierung von St. Laurentius-Kirche in Steele und 50.000 Euro für Walcker-Orgel in Werden

Gute Nachrichten für den Denkmalschutz in Essen: Der Bund fördert die Sanierung der St. Laurentius-Kirche in Steele sowie der Walcker-Orgel in der Evangelischen Kirche in Werden. Das hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages heute beschlossen.

Die Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius in Steele erhält 400.000 Euro für die dringend notwendige Sanierung des Daches. Die Evangelische Kirchengemeinde Werden erhält 50.000 Euro zur Sanierung der dortigen Walcker-Orgel aus dem Jahr 1900. Die Mittel stammen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IX des Bundes und daneben stehen unter anderem Eigenmittel der Kirchengemeinden für die Sanierungen zur Verfügung.

„Ich freue mich sehr über diese Zusage – das sind gute Nachrichten für den Denkmalschutz in unserer Stadt!“, sagt Matthias Hauer. Der Essener Bundestagsabgeordnete hatte sich persönlich bei der Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Prof. Monika Grütters, sowie bei der Berichterstatterin im Haushaltsausschuss für die beiden Förderungen eingesetzt.

„Die Pfarrkirche St. Laurentius ist mit über 25.000 Katholiken die zweitgrößte Pfarrei in Essen und als solche eine zentrale Anlaufstelle für Gläubige in Steele und Bergerhausen“, betont Matthias Hauer. „Ich freue mich daher besonders, wenn das denkmalgeschützte Gebäude von 1873 so bald wie möglich wieder hergerichtet werden kann.“ Während des Orkans Friederike im Jahr 2018 war die Kirche stark beschädigt worden. Der Sturm riss ein mehrere Meter großes Loch in das Dach. Dabei stürzten drei bis vier Meter hohe Balken und Schindeln ab. Ein Balken schlug in das Kirchenschiff ein.

In Werden wird die Sanierung der weitestgehend im Original erhaltenen Walcker-Orgel aus dem Jahr 1900 in der Evangelischen Kirchengemeinde gefördert. „Mit ihren regelmäßigen Konzerten – darunter auch der Werdener Orgelnacht – und über 70 Gottesdiensten im Jahr hat die Gemeinde ein reges musikalisches Leben“, sagt Matthias Hauer. Die Orgel werde auch regelmäßig für die musikalische Ausbildung von Organisten durch die Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf sowie die Folkwang-Universität der Künste in Essen genutzt. „Um die historische Orgel in Werden zu erhalten, muss sobald wie möglich mit der Sanierung begonnen werden. Es ist gut, dass das nun durch das Geld aus Berlin möglich ist“, so Hauer.

Was lange währt, wird gut: Bereits seit 2019 setzt sich Matthias Hauer für die Sanierung der Walcker-Orgel in Werden ein. Hier mit Baukirchmeister Bodo Besselmann (rechts) und Organist Dr. Matthias Geuting (an der Orgel). / © Matthias Hauer

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