Matthias Hauer MdB

Beiträge

Matthias Hauer MdB mit Vertretern von AWO, Caritas-SkF-Essen (CSE), Diakoniewerk, JMD, PlanB und Verein zur interkulturellen Beratung und Betreuung (VIBB).

Aktionstag für Migrationsberatung

Bundesweit unterstützen die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und die Jugendmigrationsdienste (JMD) Ratsuchende auf ihrem Weg zur Integration – auch in Essen. Jetzt will die Ampelkoalition deren Finanzierung drastisch kürzen. Dagegen wehren sich die Träger mit einem bundesweiten Aktionstag. Am Aktionstag sprach Matthias Hauer MdB in seinem Wahlkreisbüro dazu mit Vertretern von AWO, Caritas-SkF-Essen (CSE), Diakoniewerk, JMD, PlanB und Verein zur interkulturellen Beratung und Betreuung (VIBB). Bereits in der Vergangenheit hatte sich Matthias Hauer gegen Kürzungen in diesem Bereich eingesetzt. Er hat kein Verständnis dafür, dass die Ampelkoalition trotz der riesigen Herausforderungen im Bereich Migration und Integration gerade in diesem Bereich massiv kürzt.

Matthias Hauer MdB und Vertreter von Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen schaffen Aufmerksamkeit gegen die Pläne des Haushaltsfinanzierungsgesetzes. © Müller/JBH

Förderung junger Arbeitsloser in Gefahr

Die Ampelkoalition plant Kürzungen von 900 Millionen Euro bei der Förderung junger Arbeitsloser. Matthias Hauer MdB setzt sich dafür ein, die geplanten Kürzungen nicht hinzunehmen. Die Beratung zur Integration und Vermittlung junger Menschen unter 25 Jahren soll ab dem 1. Januar 2025 von den JobCentern in die Bundesagentur für Arbeit verlagert werden. Matthias Hauer besuchte die Jugendberufshilfe Essen, um zu erfahren, welche konkreten Auswirkungen die Kürzungen in Essen nach sich ziehen würden. Der Bundestagsabgeordnete tauschte sich hierzu mit Betriebsräten und Geschäftsführung der Jugendberufshilfe aus. Über Jahre aufgebaute und gut vernetzte Strukturen würden durch den Systemwechsel wegfallen. Zudem seien 150 Arbeitsplätze der Jugendberufshilfe Essen in Gefahr, sollte dem Kürzungspaket von SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zugestimmt werden.

© Laurence Chaperon

Bundesmittel für Freiwilligendienste erhalten!

Der Essener CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer kritisiert die Sparpläne der Bundesregierung und setzt sich dafür ein, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) langfristig zu sichern und die Bedingungen für die Freiwilligen und die Träger zu verbessern. Laut Haushaltsentwurf der Ampel-Koalition für 2024 sollen die Bundesmittel drastisch gekürzt werden. Dazu erklärt Matthias Hauer MdB: „Den aktuellen Haushaltplanungen zufolge sollen dem Bundesfamilienministerium im kommenden Jahr 78 Millionen Euro weniger für die Freiwilligendienste zur Verfügung stehen als 2023 – ein Minus von knapp 24 Prozent. Für 2025 sind weitere Einschnitte vorgesehen. Mit den in Aussicht gestellten Mittelkürzungen kann 2024 jeder vierte Platz in den Freiwilligendiensten wegfallen – 2025 sogar jeder dritte. Jedes Jahr absolvieren mehr als 80.000 junge Menschen einen Freiwilligendienst in Deutschland.

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