
Besuch beim Deutschen Krebsforschungszentrum
Vergangene Woche hat Matthias Hauer MdB das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg besucht. Es ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands. Das DKFZ will erreichen, dass weniger Menschen an Krebs erkranken sowie dass Krebs geheilt und wirksamer behandelt werden kann, damit Betroffene bei guter Lebensqualität mit der Krankheit leben und alt werden können. Dazu tauschte sich Matthias Hauer mit dem DKFZ-Vorstandsvorsitzenden Michael Baumann aus, der auch Ko-Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade gegen Krebs ist.
Eindrucksvoll war auch die Arbeit von Franziska Blaeschke. Sie leitet am DKFZ ein internationales Team, das neue Immuntherapien für die Behandlung von Krebserkrankungen erforscht. Körpereigene Immunzellen (T-Zellen) werden dabei gentechnisch so verändert, dass sie einen chimären Antigenrezeptor (CAR) auf der Oberfläche tragen. Die so entstandenen CAR-T-Zellen können dann im Körper Krebszellen erkennen und beseitigen. Diese Form der Therapie wird bei Kindern und Jugendlichen mit einer bestimmten Form von Blutkrebs (lymphoblastische Leukämie) schon sehr erfolgreich eingesetzt. Die Therapie bei anderen Formen von Blutkrebs und den meisten soliden Tumoren (z.B. Hirntumoren oder Knochentumoren) ist allerdings bislang wenig effektiv. Das DKFZ will das ändern.