
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen West in Essen und Köln
Am Weltkrebstag besuchte Matthias Hauer MdB das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen West (NCT) in Essen und Köln. Anlass des Besuchs war die Übergabe von zwei Förderbescheiden in Höhe von insgesamt rund 3,6 Millionen Euro. Das Geld fließt in zwei vielversprechende Forschungsprojekte, die konkrete Verbesserungen für Krebspatientinnen und -patienten zum Ziel haben.
Das Projekt „I-CHECK-HEART“ setzt auf Künstliche Intelligenz: Ein KI-Modell sowie eine begleitende App sollen dabei helfen, Nebenwirkungen von Krebsmedikamenten auf das Herz-Kreislauf-System frühzeitig zu erkennen und so die Sicherheit der Betroffenen während ihrer Behandlung zu erhöhen. Das zweite Projekt, „BALANCE-ET“, widmet sich der Lebensqualität von Brustkrebsüberlebenden und untersucht, wie Rückfälle sowie langfristige Nebenwirkungen künftig besser verhindert werden können.
Matthias Hauer, der den Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs leitet, zeigte sich besonders beeindruckt von der Art, wie am NCT West exzellente Forschung und echte Patienteneinbindung zusammenkommen: interdisziplinär, praxisnah und mit dem klaren Anspruch, neue Erkenntnisse möglichst schnell zu den Menschen zu bringen, die sie brauchen.
Krebs bleibt eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Projekte wie diese zeigen jedoch, was möglich ist, wenn Forschung, Versorgung und Prävention gemeinsam gedacht werden.