Arndt Sauer, Leiter des Mehrgenerationenhauses, und Matthias Hauer MdB vor dem Eingang des neuen Standorts in der Kerckhoffstraße 22 b.

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Bundeshaushalt: 10.000 Euro mehr für Essener Mehrgenerationenhaus

Am heutigen Donnerstag berät der Deutsche Bundestag über den Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das Jahr 2020. Im Haushaltsentwurf ist auch eine Erhöhung der Bundesförderung für Mehrgenerationenhäuser in Höhe von insgesamt 5,45 Millionen Euro enthalten – 10.000 Euro mehr für jedes Haus.

Der Bund erhöht seine Förderung für Mehrgenerationenhäuser im kommenden Jahr um 5,45 Millionen Euro auf 22,95 Millionen Euro. Konkret steigt die Förderung pro Haus damit von 30.000 auf 40.000 Euro im Jahr. So erhält jedes der 540 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland 10.000 Euro mehr – darunter auch das Essener Mehrgenerationenhaus. „Bei den vielen wichtigen Aufgaben, die unser Mehrgenerationenhaus im Essener Westen leistet, ist jede Unterstützung enorm wichtig“, sagt der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU). „Es ist gut, dass wir erreichen konnten, dass der Bund hier noch stärker unterstützt.“

Auch Arndt Sauer, Leiter des Essener Mehrgenerationenhauses, freut sich über die Förderung. Lange überlegen, wie er sie einsetzt, muss er hingegen nicht. „Wir sind eines der größten Häuser bundesweit mit so vielen Arbeitsbereichen – von der Unterstützung für Familien über Angebote zu Integration und Bildung bis hin zur Begleitung des demografischen Wandels, zum Beispiel durch ergänzende Leistungen zur Pflege: Es gibt genug zu tun und wir können das Geld gut gebrauchen.“

Der Haushaltsentwurf des Bundesfamilienministeriums ist im parlamentarischen Verfahren noch erheblich angehoben worden – aus Sicht von Matthias Hauer ein klares Bekenntnis der Union für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land. „Wir haben es nicht nur geschafft, einen generationengerechten Haushalt zu präsentieren, sondern auch zusätzliche Finanzmittel für den gesamten Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchzusetzen, die die Bundesfamilienministerin bislang nicht vorgesehen hatte.“

Die Mehrgenerationenhäuser wurden 2006 von der damaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ins Leben gerufen. Das Essener Mehrgenerationenhaus ging 2007 an den Start und wird von Anfang an durch Mittel des Bundes unterstützt. Der Entwurf des Bundeshaushalts 2020 wird am Freitag abschließend beraten.

Arndt Sauer, Leiter des Mehrgenerationenhauses, und Matthias Hauer MdB vor dem Eingang des neuen Standorts in der Kerckhoffstraße 22 b.

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