Konsequenzen für APAS-Chef

Zu den Aussagen des APAS-Chef Bose vor dem Wirecard-Untersuchungssausschuss am 10. Dezember 2020 können sie den Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Untersuchungssausschuss, Matthias Hauer, wie folgt zitieren:

„Dass APAS-Chef Bose während eines laufenden berufsrechtlichen Verfahrens gegen EY-Prüfer mit Wirecard-Aktien gehandelt hat, ist starker Tobak. Ein solches Verhalten kann nicht ohne Konsequenzen für ihn persönlich bleiben. Das ist rechtlich sauber zu prüfen und mit den Beteiligten zu erörtern. Die APAS-Geschäftsordnung wurde 2016 durch BM Sigmar Gabriel in enger Abstimmung mit BM Heiko Maas erlassen und regelt auch Compliance-Fragen. Diese Regeln bestehen seitdem. Es ist auch zu klären, ob Herr Bose dagegen verstoßen hat und ob bzw. welche Anpassungen oder Konkretisierungen der Compliance-Regeln nötig sind.“

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