
Trauer um Hanslothar Kranz
Matthias Hauer MdB trauert um Hanslothar Kranz, der am 20. Februar 2026 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert die Stadt Essen eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten. Er galt als wohl dienstältester Kommunalpolitiker im Ruhrgebiet, als ein überzeugter Demokrat und als Inbegriff von Bürgernähe. Für sein jahrzehntelanges Wirken wurde Hanslothar Kranz vielfach geehrt. 2019 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
Seit 1957 gehörte Hanslothar Kranz der CDU an und stand seit 1963 dem CDU-Ortsverband Werden vor. Bis zuletzt erfüllte er diese Aufgabe mit großer Verlässlichkeit und tiefer Verbundenheit. Von 1969 bis 2014 war er Mitglied des Rates der Stadt Essen. 34 Jahre lang war er Bezirksbürgermeister in der Bezirksvertretung IX. Über ein halbes Jahrhundert hinweg engagierte er sich zudem im Regionalverband Ruhr (RVR), unter anderem als Vorsitzender der Verbandsversammlung.
Hanslothar Kranz war ein Mann klarer Haltung, der Politik stets als Dienst am Menschen verstand. Er war bodenständig, nahbar und bekannt dafür, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Sein beruflicher Werdegang als Bauingenieur prägte dabei auch sein politisches Wirken: Mit Sachverstand, Beharrlichkeit und einem Blick für das Machbare.
Über fast sieben Jahrzehnte hinweg hat Hanslothar Kranz aus innerer Überzeugung und mit großer Treue zu seiner Heimat Werden Verantwortung übernommen. Er war ein Mensch mit festem Wertekompass, der nie den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern verlor. Sein Lebenswerk verdient höchsten Respekt und tiefe Dankbarkeit.
Am 14. März findet um 11 Uhr in der Basilika St. Ludgerus (Brückstraße in Werden) eine öffentliche Trauerfeier statt, um der großen Werdener Persönlichkeit Hanslothar Kranz zu gedenken.