Matthias Hauer MdB

Beiträge

Diskussionsrunde zum Digitalen Euro im Reichstagsgebäude.

Fachgespräch zum Digitalen Euro

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und dem Finanzwesen zum Gespräch über Chancen und Risiken eines „Digitalen Euro“ als einer möglichen Ergänzung des Bargelds eingeladen. Matthias Hauer MdB moderierte die Veranstaltung. Er ist Obmann seiner Fraktion im Finanzausschuss und Berichterstatter u.a. für den „Digitalen Euro“. Angesichts der aktuellen Vorschläge der EU-Kommission und der kürzlichen Entscheidung der EZB, die Arbeiten an dem Projekt fortzuführen, gewinnt die Debatte um den „Digitalen Euro“ an Dynamik. Bundesbankvorstand Burkhard Balz berichtete aus erster Hand von den Überlegungen der Zentralbanken des Eurosystems. Aus Sicht von Matthias Hauer MdB bedarf es einer ergebnisoffenen Diskussion in der breiten Gesellschaft, damit eine wohlüberlegte Entscheidung für oder gegen einen „Digitalen Euro“ getroffen werden kann. Um diese breite

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Matthias Hauer MdB und die Referenten (v.l.n.r.) Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa, und Katja Lehr, Managing Director bei JP Morgan. © Handelsblatt Banken-Gipfel

Handelsblatt-Diskussion zum Zahlungsverkehr

Am 20. September diskutierte Matthias Hauer MdB anlässlich des Handelsblatt Banken-Gipfels in Frankfurt über die aktuellen Entwicklungen und Trends im Zahlungsverkehr. Besonders im Fokus standen dabei die Pläne zum digitalen Euro. Ein digitaler Euro kann die europäische Souveränität im Bereich des Zahlungsverkehrs stärken, es muss aber zunächst eine gesellschaftlich breit angelegte, ergebnisoffene Debatte geführt werden, bevor eine Entscheidung für oder gegen einen digitalen Euro erfolgen kann. Matthias Hauer MdB betonte vor diesem Hintergrund auch die wichtige Rolle des Bargelds. Ein digitaler Euro müsse eine digitale Ergänzung des Bargeldes darstellen und die Eigenschaften des Bargeldes im digitalen Raum abbilden. Es müsse ein Mehrwert zu bestehenden Zahlungsmöglichkeiten geschaffen werden, insbesondere im Hinblick auf die Privatsphäre und die Möglichkeit zu Offline-Zahlungen. Zum jetzigen

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Matthias Hauer MdB während einer Ausschusssitzung in Berlin. © Laurence Chaperon

Digitaler Euro ist Thema im Finanzausschuss

Nachdem die Europäische Kommission in der vergangenen Woche einen Gesetzgebungsvorschlag vorgestellt hat, der die Rechtsgrundlage für die Einführung eines digitalen Euro schaffen soll, diskutierte Matthias Hauer MdB im Finanzausschuss mit Bundesbankvorstand Burkhard Balz über den aktuellen Stand der Pläne. Er ist der zuständige Berichterstatter der Unionsfraktion zu diesem Thema. Matthias Hauer MdB dankte der Bundesbank für ihr klares Bekenntnis zum Bargeld, das aus Sicht der Union unbedingt erhalten werden müsse. Er verdeutlichte, dass ein digitaler Euro – sollte er eingeführt werden – ein hohes Niveau an Privatsphäre gewährleisten müsse, sodass mit dem digitalen Euro auch anonym gezahlt werden kann. Für die Union sei zudem klar, dass das Votum der Bundesregierung zur Einführung eines digitalen Euro zwingend an einen Beschluss des

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(v.l.n.r.) Dr. Tim H. Stuchtey (Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit), Matthias Hauer MdB, Prof. Dr. Marcus Wiens (TU Bergakademie Freiberg) und Ulrich Binnebößel (Handelsverband Deutschland e.V.) im Gespräch. © BDGW

Experten-Diskussion: Bargeldversorgung in Krisenzeiten

Am 10. Februar 2023 hat Matthias Hauer MdB auf einer Veranstaltung im Fraunhofer-Forum zur Bedeutung von Bargeld in Not- und Krisenfällen diskutiert. Er betonte, dass uns die aktuellen Krisen vor Augen führen sollten, unsere kritische Infrastruktur besser schützen zu müssen. Seine Botschaft war deshalb klar: Das Bargeld sei wichtiger Bestandteil der kritischen Infrastruktur und müsse einen festen Platz in unserer Gesellschaft behalten. Neben Matthias Hauer MdB nahmen Stefan Hardt (Deutsche Bundesbank), Ulrich Binnebößel (Handelsverband Deutschland e.V.) und Prof. Marcus Wiens (TU Bergakademie Freiberg) an der von Dr. Tim Stuchtey (Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit) moderierten Diskussion teil. Anschließend wurden die Ergebnisse des Forschungsprojekts „BASIC“ präsentiert, einem Sicherheitskonzept für die Stärkung der Resilienz der Bargeldversorgung in Krisenfällen. Allen, die an

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Rede zum Thema Bargeld

Ein klares Bekenntnis zum Bargeld – das stand im Mittelpunkt der Plenarrede von Matthias Hauer MdB am Donnerstag letzter Woche. „Wir als CDU und CSU stehen zum Bargeld. Menschen sollen selbst entscheiden können, ob sie bar oder bargeldlos bezahlen“, so der Essener Bundestagsabgeordnete. Auch auf seine Frage, ob jemand im Saal anwesend sei, der das Bargeld abschaffen wolle, kam die erwartete Antwort: Kein Politiker in Deutschland will das Bargeld abschaffen. Dennoch hatte die AfD einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. In seiner Rede wies Matthias Hauer darauf hin, dass das Bargeld bereits in der aktuellen Rechtslage durch das Grundgesetz geschützt wird, konkret durch die Eigentumsfreiheit, die Vertragsfreiheit und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Auch der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hatte

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