Matthias Hauer MdB

Beiträge

Norbert Lammert auf der Ruhrhalbinsel

Mit einem klaren Bekenntnis zu Europa hat am 6. März Prof. Dr. Norbert Lammert, ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestages, die etwa 150 Gäste des Politischen Aschermittwochs der CDU Ruhrhalbinsel begeistert, zu denen auch Matthias Hauer MdB zählte. Der langjährige Bundestagspräsident warnte die Essenerinnen und Essener, die anlässlich des Aschermittwochs in den Gemeindesaal St. Georg nach Heisingen gekommen waren, dass Europa in alte, nationalistische Denkmuster zurückzufallen drohe und damit auch an Bedeutung verliere. Als überzeugter Europäer zeigte Lammert deutlich auf, welcher Herausforderung sich die Parteien bei der kommenden Europawahl stellen.

Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert bei seiner Abschiedsrede am 5. September 2017. Er verabschiedet sich mit dem Ende dieser Legislaturperiode aus dem Bundestag. © Deutscher Bundestag, Achim Melde

Bundestagspräsident Lammert verabschiedet

Mit stehenden Ovationen hat der Deutsche Bundestag Parlamentspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert verabschiedet. Am 5. September – bei der letzten Sitzung des Deutschen Bundestages in dieser Legislaturperiode – eröffnete der CDU-Politiker aus dem Ruhrgebiet zum letzten Mal eine Plenarsitzung. Der 68-Jährige gibt damit das zweithöchste Amt im Staate ab. Er kandidiert bei der Wahl am 24. September nicht wieder für den Bundestag. „Es war ein Privileg meiner Biografie, meinem Land in dieser prominenten Aufgabe dienen zu können. Eine schönere und anspruchsvollere Aufgabe hätte es für mich nicht geben können“, sagte Norbert Lammert in seiner Abschiedsrede. Lammert war 12 Jahre Bundestagspräsident und trat in dieser Zeit besonders für die Stärkung der Rechte des Parlaments ein. Auch in seiner Rede warb er

mehr...

Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, CDU/CSU, hält zu Beginn der Bundestagsdebatte zum Thema Vertreibung und Massaker an Armeniern 1915/16 eine kurze Ansprache. © Deutscher Bundestag, Achim Melde

Völkermord an den Armeniern

Am 24. April 2015 hat der Deutsche Bundestag an die Vertreibungen und Massaker an den Armeniern im damaligen Osmanischen Reich vor 100 Jahren erinnert. Bundestagpräsident Norbert Lammert fand in der Debatte klare Worte zu den Ereignissen vor 100 Jahren: „Das, was mitten im Ersten Weltkrieg im Osmanischen Reich stattgefunden hat, unter den Augen der Weltöffentlichkeit, war ein Völkermord.“ Ähnlich deutlich hatte sich bereits am Vortag Bundespräsident Gauck zu der Thematik geäußert und in diesem Zusammenhang auch an die deutsche Mitverantwortung – das Deutsche Kaiserreich war während des Ersten Weltkriegs engster Verbündeter des Osmanischen Reiches – erinnert. Unter Historikern ist heutzutage klar, dass die Vertreibungen und Massaker im Jahr 1915 darauf abzielten, die Armenier im Osmanischen Reich als ethnisch-religiöse Gruppe ganz

mehr...

Martina Meißner erhält den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages. © Deutscher Bundestag, Achim Melde

Medienpreis Politik

Der Deutsche Bundestag hat am 25. Februar den Medienpreis Politik vergeben: Ausgezeichnet wurde die Journalistin Martina Meißner vom WDR. Am 25. Februar hat Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages verliehen. Preisträgerin ist dieses Jahr die Hörfunkjournalistin Martina Meißner. Ihr WDR-Beitrag "Am 12. Dezember 1953 wird die Zwischenfrage im Bundestag eingeführt" zeige auf unterhaltsame und gleichzeitig ernsthafte Weise, wie die Zwischenfrage die parlamentarische Debatte belebt habe, begründete die Jury ihre Entscheidung.

mehr...

© CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Trauer um die französischen Terror-Opfer

Mit einer Gedenkminute hat das Parlament der Opfer der Terroranschläge in Frankreich gedacht, bei denen 17 unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind. Bundestagspräsident Norbert Lammert bekräftigte, dass Deutschland mit seinen französischen Freunden in dieser schweren Situation verbunden sei. Er betonte den Wert der Pressefreiheit: „Ohne Zweifel und Kritik gibt es weder Fortschritt noch Freiheit“, sagte er. Die Presse- und Meinungsfreiheit habe eine herausragende Bedeutung für die Demokratie und müsse verteidigt werden. Gesellschaft „wachrütteln“ Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in ihrer folgenden Regierungserklärung, man müsse „die Gesellschaft wachrütteln für die Demokratie“ und dem Terrorismus einen starken Gegenentwurf entgegensetzen. Sie sprach vor allem jenen Menschen in Deutschland ihre Achtung aus, die sich aktiv und oft auch ehrenamtlich für Gesellschaft und Demokratie engagierten. Die

mehr...

© Deutscher Bundestag, Achim Melde

9. November 1989: „Menschen haben Licht der Freiheit entzündet“

Mit einer besonderen Feier haben die Parlamentarier im Deutschen Bundestag heute dem 25. Jubiläum der Friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR gedacht. Bundestagspräsident Norbert Lammert nannte den Fall der Mauer einen „Glücksfall der deutschen Geschichte“. Ohne den Mut und Freiheitswillen der Bürgerinnen und Bürger in der DDR und die daraus entstandene Bürgerrechtsbewegung hätte es den 9. November 1989 nicht gegeben, betonte er. „Ein Wunder war der Mauerfall aber nicht, sondern die Folge einer nicht nur in der deutschen Geschichte beispiellosen friedlichen Revolution“, so Lammert. Auf die Einladung des Bundestagspräsidenten hin sang der Liedermacher Wolf Biermann zu Beginn der Debatte ein Lied. Er nannte dieses Lied selbst einen „Mutmacher“ für viele Oppositionelle in der DDR: „Ich weiß, dass manche, die im

mehr...

Unterstützung für Christen: Syrien und Irak

Mit einer Schweigedemonstration haben syrische und irakische Christen am 2. August auf Verfolgung und Vertreibung in ihren Heimatländern aufmerksam gemacht. Bei der Veranstaltung, an der mehrere hundert Menschen teilgenommen haben, darunter auch viele Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien, sprach Matthias Hauer MdB den Verfolgten seine Anteilnahme aus und verurteilte das abscheuliche Vorgehen der IS-Milizen. Anschließend nahm er eine Erklärung der Christen an Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel entgegen. „Den Brief mit der Bitte um Hilfe für die verfolgten Christen im Irak habe ich aus voller Überzeugung weitergeleitet“, so Matthias Hauer. „Ich halte es für richtig, dass Deutschland die humanitären Hilfen aufgestockt hat und nun auch hilft, dass die Terroristen des Islamischen Staates (IS) zurückgedrängt werden

mehr...