Matthias Hauer MdB

Beiträge

Vizekanzler Olaf Scholz steht auch in der Kritik, dem Untersuchungsausschuss Informationen vorenthalten zu haben.  © Simone M. Neumann

E-Mails: Scholz enthält Beweise vor

Vizekanzler Olaf Scholz wollte dem Untersuchungsausschuss womöglich relevante E-Mail-Korrespondenz im Fall Wirecard verheimlichen. Das ergab die Vernehmung des Bundesfinanzministers am 22. April. „Olaf Scholz hat entgegen eigener Aussagen auch von seiner privaten E-Mail-Adresse Wirecard-relevante Nachrichten verschickt“, sagte Matthias Hauer MdB. Das konnte der Essener Abgeordnete anhand von drei Mails nachweisen, die dem Untersuchungsausschuss nur als Beifang vorgelegt wurden. Weil private Korrespondenz nicht automatisch in den Beweisakten enthalten ist, ist fraglich, welche anderen privaten Nachrichten Scholz den Abgeordneten ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt hat. „Das Finanzministerium hat dem Ausschuss auch vorher Informationen verspätet oder gar nicht vorgelegt – aber das ist eine neue negative Qualität“, stellte Hauer fest.

Armin Laschet ist Kanzlerkandidat der Union. © CDU

Laschet wird Kanzlerkandidat

Nach langer und intensiver Diskussion hat sich der Bundesvorstand der CDU in der Nacht von Montag auf Dienstag für Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. Matthias Hauer MdB hatte die Kandidatur des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten unterstützt: „Laschet ist erfolgreicher Regierungschef in Nordrhein-Westfalen. Er hat zudem immer wieder bewiesen, dass er verschiedene Strömungen einbinden kann – das macht ihn zu einem starken Kandidaten für die politische Mitte und die gesamte Union“, sagt der Essener Bundestagsabgeordnete. Und nachdem Markus Söder die Entscheidung akzeptiert hat: „Jetzt müssen wir zeigen, wie stark die Union sein kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Das sollten wir jetzt gemeinsam demonstrieren.“

Matthias Hauer beantwortet die Fragen der Journalisten vor der Bundespressekonferenz. © Michael Wittig

Bundespressekonferenz zu Wirecard

Die Unionspolitiker im Wirecard-Untersuchungsausschuss haben am 14. April vor der Bundespressekonferenz eine Zwischenbilanz der Ermittlungen gezogen. In seinem Eingangsstatement übte Matthias Hauer MdB deutliche Kritik an der Finanzaufsicht BaFin und dem Bundesfinanzministerium: Die Aufsicht habe versagt. „In vielen Bereichen hat die BaFin nicht gehandelt“, sagte er. Ein weiterer fataler Fehler sei das von der BaFin verhängte Leerverkaufsverbot gewesen. Damit wurde dem Markt suggeriert, dass bei Wirecard alles in Ordnung sei. „Das geschah vor den Augen des Bundesfinanzministeriums und das Ministerium hat weggesehen“, so Hauer. Als oberste Aufsichtsbehörde über die BaFin stehe das Ministerium und damit insbesondere der Bundesfinanzminister in der Verantwortung. Der Essener Bundestagsabgeordnete, der im Untersuchungsausschuss als Obmann für die Unionsfraktion tätig ist, übte auch deutliche Kritik am fehlenden

mehr...

Die Abgeordneten Fritz Güntzler, Matthias Hauer und Dr. Hans Michelbach mit Journalistin Ute Welty (von links nach rechts) bei der Bundespressekonferenz  © Michael Wittig

Unionsfraktion zu Wirecard in der Bundespressekonferenz

Die Unionsfraktion hat heute im Rahmen der Bundespressekonferenz ein Zwischenfazit zur Arbeit des 3. Untersuchungsausschusses (Wirecard) gezogen. Gemeinsam mit den Fraktionskollegen im Ausschuss, Dr. Hans Michelbach und Fritz Güntzler, berichtete Matthias Hauer zum Thema „Wirecard-Untersuchungsausschuss auf der Zielgeraden – Versäumnisse, Verantwortung und Lehren“. Folgendes Eingangsstatement gab Matthias Hauer als Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dabei ab:...

mehr...

Während sich Mark Branson am 23. März den Politikern im Finanzausschuss vorstellte, forderte Matthias Hauer MdB ein öffentliches Fachgespräch.

Neuer BaFin-Chef für klare Regeln

In einer öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses hat sich Mark Branson am 14. April erneut den Fragen der Fachpolitiker gestellt. Der designierte Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sollte u.a. darlegen, wie er den geplanten Kulturwandel der BaFin gestalten will und wie künftige Compliance-Regeln aussehen sollen. Dabei trat der 52-jährige Brite deutlich für „sehr klare Regeln“ ein. In der Diskussion um das geplante Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG) befürwortete er eine einstufige Bilanzkontrolle, wie sie Matthias Hauer auch für die Union gefordert hatte. Der Wechsel an der Spitze der BaFin war eine Folge aus dem Skandal um den Finanzdienstleister Wirecard. Knapp 100 interessierte Zuschauer nahmen an der Online-Sitzung mit Mark Branson teil. Matthias Hauer hatte sich dafür eingesetzt, das Gespräch

mehr...

Matthias Hauer ist neuer stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe NRW und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ruhrgebiet der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Matthias Hauer wird Sprecher für das Ruhrgebiet

Am 12. April hat die Landesgruppe NRW der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Matthias Hauer MdB einstimmig zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Landesgruppe vertritt die Interessen Nordrhein-Westfalens in der Fraktion. Allein durch ihre Größe hat sie auch insgesamt viel Gewicht bei der politischen Positionierung der Fraktion. Zuvor wurde Matthias Hauer zum neuen Sprecher der CDU-Abgeordneten aus dem Ruhrgebiet bestimmt. Diese Gruppe engagiert sich speziell für die Belange des Ruhrgebiets. „Ich freue mich sehr über die neue Verantwortung und werde auch weiterhin eine starke Stimme für Essen, das Ruhrgebiet und NRW in diesen beiden Gremien sein“, betont Matthias Hauer. Bei den letzten beiden Bundestagswahlen konnte er das einzige Direktmandat für die CDU im Ruhrgebiet erringen. Matthias Hauer folgt auf Oliver Wittke MdB, der Ende

mehr...

Als Obmann der Unionsfraktion im Wirecard-Untersuchungsausschuss gibt Matthias Hauer MdB vor der Sitzung am 26. März ein Statement vor der Presse ab.

Kultur des Wegsehens bei der BaFin

Auch in letzten beiden Wochen hat der Untersuchungsausschuss an vier Tagen die Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Geladen waren vor allem Verantwortliche der Finanzaufsicht BaFin, ehemalige Mitarbeiter von Wirecard sowie Vertreter von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. „Viel Eigenlob und keine Selbstkritik“ – so bewertete Matthias Hauer MdB die Aussagen der EY-Prüfer Hubert Barth und Christian Orth. Auch wesentliche Fragen, etwa zu Prüfhandlungen bezüglich der fehlenden Treuhandgelder, blieben unbeantwortet. In Zentrum der Befragungen der vergangenen Woche stand das Handeln der Finanzaufsicht. Die Vernehmungen von Präsident Felix Hufeld, Exekutivdirektorin Elisabeth Roegele und weiteren Vertretern der BaFin zeichneten das Bild einer Behörde, bei der die eine Hand nicht wusste, was die andere tat. Weder der für Leerverkaufsverbote zuständige Referatsleiter noch die zuständige Abteilungsleiterin der BaFin wurde beim Erlass des

mehr...

Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer ersten Regierungsbefragung des Jahres am 24. März 2021 © Deutscher Bundestag, Simone M. Neumann

Corona: „Für jeden Einzelnen kämpfen“

Mehr Einsatz beim Corona-Krisenmanagement: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat alle staatlichen Ebenen dazu aufgefordert, bei der Bekämpfung der Pandemie besser zu werden. Insbesondere die Bundesländer nahm sie mit Blick auf Tests und Impfungen stärker in die Pflicht. „Wir müssen als föderales System besser und schneller werden“, sagte sie am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag. Die Kanzlerin sprach von einer „neuen Pandemie“: Die Virusmutation aus Großbritannien sei nun die vorherrschende Variante, die sich aggressiver verbreitet. „Es muss das Ziel für die nächsten Wochen sein, dass nicht noch Tausende sterben“, betonte sie. „Es lohnt sich, um jeden zu kämpfen, dass er die Infektion nicht bekommt.“ In Vorausschau auf den Europäischen Rat am 25. und 26. März betonte die Kanzlerin die Notwendigkeit einer eigenständigen

mehr...

Matthias Hauer wird als Sachverständiger angehört.

EU-Parlament zu Wirecard

Die Lehren aus dem Wirecard-Skandal waren Thema einer Öffentlichen Anhörung am 23. März im Europäischen Parlament. Als einer der vier geladenen Sachverständigen berichtete Matthias Hauer MdB online über die gesetzgeberischen Schlüsse, die der Deutsche Bundestag aus dem Fall zieht. Die Europa-Abgeordneten des Rechtsausschusses (JURI) sowie des Ausschusses für Wirtschaft und Währung (ECON) interessierten sich besonders auch für die Folgen auf europäischer Ebene. Neben Matthias Hauer waren Financial Times-Journalist Dan McCrum, Professorin Katja Langenbucher von der Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Vizepräsidentin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierschutz e.V., Daniela Bergdolt, als Sachverständige geladen. Die Anhörung ist im Multimedia-Zentrum des Europäischen Parlaments abrufbar.

Matthias Hauer MdB mit Tobias Karbstein im Paul-Löbe-Haus kurz vor einer Sitzung des Wirecard-Untersuchungsausschusses

Praktikum zu Corona-Zeiten

Von Anfang Februar bis Mitte März hat Tobias Karbstein ein Praktikum bei Matthias Hauer MdB in Berlin absolviert. Der 21-Jährige  studiert Zentralbankwesen im dualen Studium bei der Bundesbank. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen: „Neben meinem privaten Interesse an Politik beschäftige ich mich in meinem Studium viel mit Gesetzen und Regulierungen für den Finanzmarkt. Aus diesem Grunde war ich froh, tiefere Einblicke in die parlamentarischen Abläufe, den Finanzausschuss sowie den Wirecard-Untersuchungsausschuss zu erhalten. Trotz der Corona-Situation konnte ich, teilweise online, an Arbeitsgruppen-, Ausschuss- und Plenarsitzungen teilnehmen und dabei spannende Debatten erleben. Darüber hinaus wurde ich in die Arbeit des Büros eingebunden und durfte mich schwerpunktmäßig mit der Reform von Abschlussprüfungen, Corporate Governance und Aufsichtsbehörden wie der BaFin – als Konsequenz

mehr...

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. ...
  7. 12
  8. 13
  9. 14
  10. 15
  11. 16
  12. ...
  13. 54
  14. 55
  15. 56
  16. 57
  17. 58